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Interpret

Vanessa Mdee

Über Vanessa Mdee

Vielfach preisgekrönte Musikerin, erfolgreiche Unternehmerin, engagierte Aktivistin – Vanessa Mdee hat im letzten Jahrzehnt so viel erreicht, dass sie längst zu den größten Popstars des afrikanischen Kontinents zählt. Nur wenige afrikanische Frauen haben so viele Anhänger, so viel Einfluss auf verschiedenste Bereiche der Kultur, und das, obwohl Mdee gerade erst 30 geworden ist... Als Tochter eines Diplomaten (aus Tansania) und einer Schönheitskönigin wuchs die Musikerin, die mit vollem Namen Vanessa Hau Mdee heißt, in verschiedenen Metropolen auf: von Tansania aus ging’s nach Paris und weiter nach Nairobi, später über New York City zurück nach Aruscha. Erfahrungen, die sie, wie sie heute sagt, zu einer „globalen Afrikanerin“ machen sollten. „Es ist eigentlich unmöglich, meinen Background von meiner Musik zu trennen“, so Mdee. „Daher die Vielseitigkeit: Es kann eben noch Bongo Flava-Sound sein, aber im nächsten Moment schon wie ein internationaler R&B-Radiohit klingen. Das, was ich mit ‘global African’ meine, durchzieht alles, was ich tue.“ Auch für ihren Sound hat sie einen eigenen Begriff: Progressive Afro-Pop. Tatsächlich trifft die Kombination dieser drei Worte die Sache schon sehr gut. Obwohl sie in ihrer Heimat zunächst als Moderatorin und VJ für MTV bekannt werden sollte, war die Musik schon immer ihre größte Leidenschaft: „Ich erinnere mich noch ganz genau daran, wie mir mein Vater früher diese ganzen Alben aus allen Teilen der Welt vorgespielt hat – alles von Miriam Makeba bis hin zu Old-School-R&B. Die Musik war immer wahnsinnig wichtig. Ich hätte mich auch gerne noch früher darauf konzentriert, nur fehlte mir dafür die nötige Zeit“, so Mdee. Ihren ersten richtig großen Auftritt hatte sie im Jahr 2011, als sie zum Finalspiel eines ostafrikanischen Fußball-Cups ihren Track „Celebrate“ live präsentieren konnte. Tansania gewann das Turnier – und der dazugehörige Song wurde so zu einer nationalen Siegeshymne, was Vanessa wiederum zumindest in ihrem Heimatland schlagartig bekannt machte. Auch ihr internationaler Siegeszug ließ nicht lange auf sich warten, angefangen mit weiteren Teilen Afrikas: 2013 waren es Songs wie „come over“ und „siri“, die den ganzen Kontinent durchschütteln sollten, und als 2015 dann „Nobody But Me“ rauskam, aufgenommen mit der südafrikanischen Hip-Hop-Ikone K.O, war ihr Name endgültig omnipräsent. Genau genommen läuft dieser Titel nach wie vor bei unzähligen afrikanischen Radio- und TV-Sendern rauf und runter – obwohl die Veröffentlichung bald vier Jahre zurückliegt. Seither ist viel passiert, denn inzwischen (Stand: Ende 2018) kann die 30-Jährige bereits auf über 30 #1-Airplaysingles und -Features zurückblicken. Ihr offizielles Debüt Money Mondays erschien Anfang 2018 und entpuppte sich nach Streams in Millionenhöhe als eines der meistverkauften Alben überhaupt im ostafrikanischen Raum. Vanessa Mdee ist in Afrika jedoch nicht nur als Musikerin und Entertainerin erfolgreich; ihr Einfluss geht weit darüber hinaus, weil sie eine wichtige Inspiration für viele junge Afrikanerinnen und Afrikaner ist. Besonders junge Mädchen sehen sie als Vorbild und Identifikationsfigur: Als Frau, die es trotz Männerdomäne bis nach ganz oben geschafft hat. Auch dazu hat sie eine klare Position: „Ich mag es nicht, wenn man mich darauf reduziert, dass ich eine weibliche Künstlerin bin – ich bin in erster Linie ein(e) Künstler(in) (engl.: artist), die nun mal zufällig auch noch weiblich ist. Wenn ich sehe, wie Kolleginnen von mir weniger Geld für vergleichbare Aufträge bekommen, oder ich von ähnlichen Ungerechtigkeiten erfahre, dann stehe ich immer gleich auf und versuche der Welt zu zeigen, warum wir echte Gleichberechtigung brauchen. Für mich ist das auch ein Antrieb, immer alles zu geben... dabei will ich gar keinen Konkurrenzkampf, sondern Inklusion“, so Mdee, die besonders mit Songs wie „cash madame“ und „Hawajui“ echte Gleichberechtigungshymnen für die heranwachsende Generation in Afrika abgeliefert hat. Vanessa Mdee, die nach der Schule zunächst Jura studiert hat, freut sich sehr darüber, dass sie junge Afrikanerinnen mit ihren Songs inspirieren kann: „Wir haben nämlich ein echtes Problem mit Vorbildern – mit falschen Vorbildern. Ich finde, wir müssen den kleinen Mädchen wieder mal verklickern, dass sie auch so schön sind und nicht weniger wert als irgendwelche anderen. Doch genau diese Botschaft ist abhanden gekommen, weil die Werbung und verschiedene Bereiche der Kultur etwas anderes erzählen. Ich finde, dass es sehr wichtig ist, sich diese positive Message wieder auf die Fahne zu schreiben.“ Neben ihren Erfolgen als Musikerin hat Vanessa Mdees kreativer Geist auch eine Reihe von anderen erfolgreichen Projekten auf den Weg gebracht: „Unsere Bestimmung als Mensch ist es doch, etwas für den Planeten zu tun, dem Leben zu dienen“, holt die Sängerin aus, die zugleich auch als Unternehmerin und Aktivistin viel bewegt hat. „Das kann etwas ganz Kleines sein: den Müll aufzuheben, Wasser zu sparen beim Duschen – aber etwas tun müssen wir in jedem Fall! Ich glaube, dass genau das unsere Aufgabe ist.“ Unter anderem gründete sie die Udada Foundation, eine Organisation für Mädchen in Afrika, die auf inspirierende Vortrags- bzw. Redeformate (ähnlich TED) setzt. Gemeinsam mit einer Vielzahl von Partnern, will Udada neue Räume für qualifizierte Wissensvermittlung schaffen; außerdem gelang es der Organisation bereits, mehr als 100 Schulen in Tansania und Kenia mit sauberem Strom zu versorgen. Zusammenarbeit, Kollaboration ist somit zentral – für die Aktivistin genauso wie für die Musikerin Vanessa Mdee, die immer wieder auf Kooperationen setzt, um für Frieden und Gemeinschaftlichkeit zu kämpfen. „Die Musik kann Grenzen einreißen... was brauche ich da ein Visum, um in ein anderes afrikanisches Land zu reisen?“ Dabei hat sie als eines der ersten Signings von AfroForce1, der neuen Kooperation von AirForce1 und der Universal Music Group (Universal Music Germany), ein ideales Label im Rücken, um noch ganz andere Grenzen mit ihrem Sound und ihrer Message zu überschreiten. „Wir gehen sehr viel weiter als das, was die meisten Leute wahrscheinlich von Künstlern aus Afrika erwarten würden“, sagt sie abschließend – und man spürt sofort, dass sie jetzt erst richtig loslegt. „Überall in der Welt wollen die Leute mehr neue Musik aus Afrika hören, und die Tatsache, dass wir der neueste aufstrebende Markt sind, macht die Sache sogar noch besser“, so Vanessa Mdee, die drauf und dran ist, vor ihre vielen Titel und Tätigkeitsbeschreibungen – u.a. Popstar, Fashion-Ikone, Schauspielerin, Gründerin, Aktivistin... – noch ein „internationale/r“ zu setzen.

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Vanessa Mdee

Vielfach preisgekrönte Musikerin, erfolgreiche Unternehmerin, engagierte Aktivistin – Vanessa Mdee hat im letzten Jahrzehnt so viel erreicht, dass sie längst zu den größten Popstars des afrikanischen Kontinents zählt. Nur wenige afrikanische Frauen haben so viele Anhänger, so viel Einfluss auf verschiedenste Bereiche der Kultur, und das, obwohl Mdee gerade erst 30 geworden ist... Als Tochter eines Diplomaten (aus Tansania) und einer Schönheitskönigin wuchs die Musikerin, die mit vollem Namen Vanessa Hau Mdee heißt, in verschiedenen Metropolen auf: von Tansania aus ging’s nach Paris und weiter nach Nairobi, später über New York City zurück nach Aruscha. Erfahrungen, die sie, wie sie heute sagt, zu einer „globalen Afrikanerin“ machen sollten. „Es ist eigentlich unmöglich, meinen Background von meiner Musik zu trennen“, so Mdee. „Daher die Vielseitigkeit: Es kann eben noch Bongo Flava-Sound sein, aber im nächsten Moment schon wie ein internationaler R&B-Radiohit klingen. Das, was ich mit ‘global African’ meine, durchzieht alles, was ich tue.“ Auch für ihren Sound hat sie einen eigenen Begriff: Progressive Afro-Pop. Tatsächlich trifft die Kombination dieser drei Worte die Sache schon sehr gut. Obwohl sie in ihrer Heimat zunächst als Moderatorin und VJ für MTV bekannt werden sollte, war die Musik schon immer ihre größte Leidenschaft: „Ich erinnere mich noch ganz genau daran, wie mir mein Vater früher diese ganzen Alben aus allen Teilen der Welt vorgespielt hat – alles von Miriam Makeba bis hin zu Old-School-R&B. Die Musik war immer wahnsinnig wichtig. Ich hätte mich auch gerne noch früher darauf konzentriert, nur fehlte mir dafür die nötige Zeit“, so Mdee. Ihren ersten richtig großen Auftritt hatte sie im Jahr 2011, als sie zum Finalspiel eines ostafrikanischen Fußball-Cups ihren Track „Celebrate“ live präsentieren konnte. Tansania gewann das Turnier – und der dazugehörige Song wurde so zu einer nationalen Siegeshymne, was Vanessa wiederum zumindest in ihrem Heimatland schlagartig bekannt machte. Auch ihr internationaler Siegeszug ließ nicht lange auf sich warten, angefangen mit weiteren Teilen Afrikas: 2013 waren es Songs wie „come over“ und „siri“, die den ganzen Kontinent durchschütteln sollten, und als 2015 dann „Nobody But Me“ rauskam, aufgenommen mit der südafrikanischen Hip-Hop-Ikone K.O, war ihr Name endgültig omnipräsent. Genau genommen läuft dieser Titel nach wie vor bei unzähligen afrikanischen Radio- und TV-Sendern rauf und runter – obwohl die Veröffentlichung bald vier Jahre zurückliegt. Seither ist viel passiert, denn inzwischen (Stand: Ende 2018) kann die 30-Jährige bereits auf über 30 #1-Airplaysingles und -Features zurückblicken. Ihr offizielles Debüt Money Mondays erschien Anfang 2018 und entpuppte sich nach Streams in Millionenhöhe als eines der meistverkauften Alben überhaupt im ostafrikanischen Raum. Vanessa Mdee ist in Afrika jedoch nicht nur als Musikerin und Entertainerin erfolgreich; ihr Einfluss geht weit darüber hinaus, weil sie eine wichtige Inspiration für viele junge Afrikanerinnen und Afrikaner ist. Besonders junge Mädchen sehen sie als Vorbild und Identifikationsfigur: Als Frau, die es trotz Männerdomäne bis nach ganz oben geschafft hat. Auch dazu hat sie eine klare Position: „Ich mag es nicht, wenn man mich darauf reduziert, dass ich eine weibliche Künstlerin bin – ich bin in erster Linie ein(e) Künstler(in) (engl.: artist), die nun mal zufällig auch noch weiblich ist. Wenn ich sehe, wie Kolleginnen von mir weniger Geld für vergleichbare Aufträge bekommen, oder ich von ähnlichen Ungerechtigkeiten erfahre, dann stehe ich immer gleich auf und versuche der Welt zu zeigen, warum wir echte Gleichberechtigung brauchen. Für mich ist das auch ein Antrieb, immer alles zu geben... dabei will ich gar keinen Konkurrenzkampf, sondern Inklusion“, so Mdee, die besonders mit Songs wie „cash madame“ und „Hawajui“ echte Gleichberechtigungshymnen für die heranwachsende Generation in Afrika abgeliefert hat. Vanessa Mdee, die nach der Schule zunächst Jura studiert hat, freut sich sehr darüber, dass sie junge Afrikanerinnen mit ihren Songs inspirieren kann: „Wir haben nämlich ein echtes Problem mit Vorbildern – mit falschen Vorbildern. Ich finde, wir müssen den kleinen Mädchen wieder mal verklickern, dass sie auch so schön sind und nicht weniger wert als irgendwelche anderen. Doch genau diese Botschaft ist abhanden gekommen, weil die Werbung und verschiedene Bereiche der Kultur etwas anderes erzählen. Ich finde, dass es sehr wichtig ist, sich diese positive Message wieder auf die Fahne zu schreiben.“ Neben ihren Erfolgen als Musikerin hat Vanessa Mdees kreativer Geist auch eine Reihe von anderen erfolgreichen Projekten auf den Weg gebracht: „Unsere Bestimmung als Mensch ist es doch, etwas für den Planeten zu tun, dem Leben zu dienen“, holt die Sängerin aus, die zugleich auch als Unternehmerin und Aktivistin viel bewegt hat. „Das kann etwas ganz Kleines sein: den Müll aufzuheben, Wasser zu sparen beim Duschen – aber etwas tun müssen wir in jedem Fall! Ich glaube, dass genau das unsere Aufgabe ist.“ Unter anderem gründete sie die Udada Foundation, eine Organisation für Mädchen in Afrika, die auf inspirierende Vortrags- bzw. Redeformate (ähnlich TED) setzt. Gemeinsam mit einer Vielzahl von Partnern, will Udada neue Räume für qualifizierte Wissensvermittlung schaffen; außerdem gelang es der Organisation bereits, mehr als 100 Schulen in Tansania und Kenia mit sauberem Strom zu versorgen. Zusammenarbeit, Kollaboration ist somit zentral – für die Aktivistin genauso wie für die Musikerin Vanessa Mdee, die immer wieder auf Kooperationen setzt, um für Frieden und Gemeinschaftlichkeit zu kämpfen. „Die Musik kann Grenzen einreißen... was brauche ich da ein Visum, um in ein anderes afrikanisches Land zu reisen?“ Dabei hat sie als eines der ersten Signings von AfroForce1, der neuen Kooperation von AirForce1 und der Universal Music Group (Universal Music Germany), ein ideales Label im Rücken, um noch ganz andere Grenzen mit ihrem Sound und ihrer Message zu überschreiten. „Wir gehen sehr viel weiter als das, was die meisten Leute wahrscheinlich von Künstlern aus Afrika erwarten würden“, sagt sie abschließend – und man spürt sofort, dass sie jetzt erst richtig loslegt. „Überall in der Welt wollen die Leute mehr neue Musik aus Afrika hören, und die Tatsache, dass wir der neueste aufstrebende Markt sind, macht die Sache sogar noch besser“, so Vanessa Mdee, die drauf und dran ist, vor ihre vielen Titel und Tätigkeitsbeschreibungen – u.a. Popstar, Fashion-Ikone, Schauspielerin, Gründerin, Aktivistin... – noch ein „internationale/r“ zu setzen.

Über Vanessa Mdee

Vielfach preisgekrönte Musikerin, erfolgreiche Unternehmerin, engagierte Aktivistin – Vanessa Mdee hat im letzten Jahrzehnt so viel erreicht, dass sie längst zu den größten Popstars des afrikanischen Kontinents zählt. Nur wenige afrikanische Frauen haben so viele Anhänger, so viel Einfluss auf verschiedenste Bereiche der Kultur, und das, obwohl Mdee gerade erst 30 geworden ist... Als Tochter eines Diplomaten (aus Tansania) und einer Schönheitskönigin wuchs die Musikerin, die mit vollem Namen Vanessa Hau Mdee heißt, in verschiedenen Metropolen auf: von Tansania aus ging’s nach Paris und weiter nach Nairobi, später über New York City zurück nach Aruscha. Erfahrungen, die sie, wie sie heute sagt, zu einer „globalen Afrikanerin“ machen sollten. „Es ist eigentlich unmöglich, meinen Background von meiner Musik zu trennen“, so Mdee. „Daher die Vielseitigkeit: Es kann eben noch Bongo Flava-Sound sein, aber im nächsten Moment schon wie ein internationaler R&B-Radiohit klingen. Das, was ich mit ‘global African’ meine, durchzieht alles, was ich tue.“ Auch für ihren Sound hat sie einen eigenen Begriff: Progressive Afro-Pop. Tatsächlich trifft die Kombination dieser drei Worte die Sache schon sehr gut. Obwohl sie in ihrer Heimat zunächst als Moderatorin und VJ für MTV bekannt werden sollte, war die Musik schon immer ihre größte Leidenschaft: „Ich erinnere mich noch ganz genau daran, wie mir mein Vater früher diese ganzen Alben aus allen Teilen der Welt vorgespielt hat – alles von Miriam Makeba bis hin zu Old-School-R&B. Die Musik war immer wahnsinnig wichtig. Ich hätte mich auch gerne noch früher darauf konzentriert, nur fehlte mir dafür die nötige Zeit“, so Mdee. Ihren ersten richtig großen Auftritt hatte sie im Jahr 2011, als sie zum Finalspiel eines ostafrikanischen Fußball-Cups ihren Track „Celebrate“ live präsentieren konnte. Tansania gewann das Turnier – und der dazugehörige Song wurde so zu einer nationalen Siegeshymne, was Vanessa wiederum zumindest in ihrem Heimatland schlagartig bekannt machte. Auch ihr internationaler Siegeszug ließ nicht lange auf sich warten, angefangen mit weiteren Teilen Afrikas: 2013 waren es Songs wie „come over“ und „siri“, die den ganzen Kontinent durchschütteln sollten, und als 2015 dann „Nobody But Me“ rauskam, aufgenommen mit der südafrikanischen Hip-Hop-Ikone K.O, war ihr Name endgültig omnipräsent. Genau genommen läuft dieser Titel nach wie vor bei unzähligen afrikanischen Radio- und TV-Sendern rauf und runter – obwohl die Veröffentlichung bald vier Jahre zurückliegt. Seither ist viel passiert, denn inzwischen (Stand: Ende 2018) kann die 30-Jährige bereits auf über 30 #1-Airplaysingles und -Features zurückblicken. Ihr offizielles Debüt Money Mondays erschien Anfang 2018 und entpuppte sich nach Streams in Millionenhöhe als eines der meistverkauften Alben überhaupt im ostafrikanischen Raum. Vanessa Mdee ist in Afrika jedoch nicht nur als Musikerin und Entertainerin erfolgreich; ihr Einfluss geht weit darüber hinaus, weil sie eine wichtige Inspiration für viele junge Afrikanerinnen und Afrikaner ist. Besonders junge Mädchen sehen sie als Vorbild und Identifikationsfigur: Als Frau, die es trotz Männerdomäne bis nach ganz oben geschafft hat. Auch dazu hat sie eine klare Position: „Ich mag es nicht, wenn man mich darauf reduziert, dass ich eine weibliche Künstlerin bin – ich bin in erster Linie ein(e) Künstler(in) (engl.: artist), die nun mal zufällig auch noch weiblich ist. Wenn ich sehe, wie Kolleginnen von mir weniger Geld für vergleichbare Aufträge bekommen, oder ich von ähnlichen Ungerechtigkeiten erfahre, dann stehe ich immer gleich auf und versuche der Welt zu zeigen, warum wir echte Gleichberechtigung brauchen. Für mich ist das auch ein Antrieb, immer alles zu geben... dabei will ich gar keinen Konkurrenzkampf, sondern Inklusion“, so Mdee, die besonders mit Songs wie „cash madame“ und „Hawajui“ echte Gleichberechtigungshymnen für die heranwachsende Generation in Afrika abgeliefert hat. Vanessa Mdee, die nach der Schule zunächst Jura studiert hat, freut sich sehr darüber, dass sie junge Afrikanerinnen mit ihren Songs inspirieren kann: „Wir haben nämlich ein echtes Problem mit Vorbildern – mit falschen Vorbildern. Ich finde, wir müssen den kleinen Mädchen wieder mal verklickern, dass sie auch so schön sind und nicht weniger wert als irgendwelche anderen. Doch genau diese Botschaft ist abhanden gekommen, weil die Werbung und verschiedene Bereiche der Kultur etwas anderes erzählen. Ich finde, dass es sehr wichtig ist, sich diese positive Message wieder auf die Fahne zu schreiben.“ Neben ihren Erfolgen als Musikerin hat Vanessa Mdees kreativer Geist auch eine Reihe von anderen erfolgreichen Projekten auf den Weg gebracht: „Unsere Bestimmung als Mensch ist es doch, etwas für den Planeten zu tun, dem Leben zu dienen“, holt die Sängerin aus, die zugleich auch als Unternehmerin und Aktivistin viel bewegt hat. „Das kann etwas ganz Kleines sein: den Müll aufzuheben, Wasser zu sparen beim Duschen – aber etwas tun müssen wir in jedem Fall! Ich glaube, dass genau das unsere Aufgabe ist.“ Unter anderem gründete sie die Udada Foundation, eine Organisation für Mädchen in Afrika, die auf inspirierende Vortrags- bzw. Redeformate (ähnlich TED) setzt. Gemeinsam mit einer Vielzahl von Partnern, will Udada neue Räume für qualifizierte Wissensvermittlung schaffen; außerdem gelang es der Organisation bereits, mehr als 100 Schulen in Tansania und Kenia mit sauberem Strom zu versorgen. Zusammenarbeit, Kollaboration ist somit zentral – für die Aktivistin genauso wie für die Musikerin Vanessa Mdee, die immer wieder auf Kooperationen setzt, um für Frieden und Gemeinschaftlichkeit zu kämpfen. „Die Musik kann Grenzen einreißen... was brauche ich da ein Visum, um in ein anderes afrikanisches Land zu reisen?“ Dabei hat sie als eines der ersten Signings von AfroForce1, der neuen Kooperation von AirForce1 und der Universal Music Group (Universal Music Germany), ein ideales Label im Rücken, um noch ganz andere Grenzen mit ihrem Sound und ihrer Message zu überschreiten. „Wir gehen sehr viel weiter als das, was die meisten Leute wahrscheinlich von Künstlern aus Afrika erwarten würden“, sagt sie abschließend – und man spürt sofort, dass sie jetzt erst richtig loslegt. „Überall in der Welt wollen die Leute mehr neue Musik aus Afrika hören, und die Tatsache, dass wir der neueste aufstrebende Markt sind, macht die Sache sogar noch besser“, so Vanessa Mdee, die drauf und dran ist, vor ihre vielen Titel und Tätigkeitsbeschreibungen – u.a. Popstar, Fashion-Ikone, Schauspielerin, Gründerin, Aktivistin... – noch ein „internationale/r“ zu setzen.

Über Vanessa Mdee

Vielfach preisgekrönte Musikerin, erfolgreiche Unternehmerin, engagierte Aktivistin – Vanessa Mdee hat im letzten Jahrzehnt so viel erreicht, dass sie längst zu den größten Popstars des afrikanischen Kontinents zählt. Nur wenige afrikanische Frauen haben so viele Anhänger, so viel Einfluss auf verschiedenste Bereiche der Kultur, und das, obwohl Mdee gerade erst 30 geworden ist... Als Tochter eines Diplomaten (aus Tansania) und einer Schönheitskönigin wuchs die Musikerin, die mit vollem Namen Vanessa Hau Mdee heißt, in verschiedenen Metropolen auf: von Tansania aus ging’s nach Paris und weiter nach Nairobi, später über New York City zurück nach Aruscha. Erfahrungen, die sie, wie sie heute sagt, zu einer „globalen Afrikanerin“ machen sollten. „Es ist eigentlich unmöglich, meinen Background von meiner Musik zu trennen“, so Mdee. „Daher die Vielseitigkeit: Es kann eben noch Bongo Flava-Sound sein, aber im nächsten Moment schon wie ein internationaler R&B-Radiohit klingen. Das, was ich mit ‘global African’ meine, durchzieht alles, was ich tue.“ Auch für ihren Sound hat sie einen eigenen Begriff: Progressive Afro-Pop. Tatsächlich trifft die Kombination dieser drei Worte die Sache schon sehr gut. Obwohl sie in ihrer Heimat zunächst als Moderatorin und VJ für MTV bekannt werden sollte, war die Musik schon immer ihre größte Leidenschaft: „Ich erinnere mich noch ganz genau daran, wie mir mein Vater früher diese ganzen Alben aus allen Teilen der Welt vorgespielt hat – alles von Miriam Makeba bis hin zu Old-School-R&B. Die Musik war immer wahnsinnig wichtig. Ich hätte mich auch gerne noch früher darauf konzentriert, nur fehlte mir dafür die nötige Zeit“, so Mdee. Ihren ersten richtig großen Auftritt hatte sie im Jahr 2011, als sie zum Finalspiel eines ostafrikanischen Fußball-Cups ihren Track „Celebrate“ live präsentieren konnte. Tansania gewann das Turnier – und der dazugehörige Song wurde so zu einer nationalen Siegeshymne, was Vanessa wiederum zumindest in ihrem Heimatland schlagartig bekannt machte. Auch ihr internationaler Siegeszug ließ nicht lange auf sich warten, angefangen mit weiteren Teilen Afrikas: 2013 waren es Songs wie „come over“ und „siri“, die den ganzen Kontinent durchschütteln sollten, und als 2015 dann „Nobody But Me“ rauskam, aufgenommen mit der südafrikanischen Hip-Hop-Ikone K.O, war ihr Name endgültig omnipräsent. Genau genommen läuft dieser Titel nach wie vor bei unzähligen afrikanischen Radio- und TV-Sendern rauf und runter – obwohl die Veröffentlichung bald vier Jahre zurückliegt. Seither ist viel passiert, denn inzwischen (Stand: Ende 2018) kann die 30-Jährige bereits auf über 30 #1-Airplaysingles und -Features zurückblicken. Ihr offizielles Debüt Money Mondays erschien Anfang 2018 und entpuppte sich nach Streams in Millionenhöhe als eines der meistverkauften Alben überhaupt im ostafrikanischen Raum. Vanessa Mdee ist in Afrika jedoch nicht nur als Musikerin und Entertainerin erfolgreich; ihr Einfluss geht weit darüber hinaus, weil sie eine wichtige Inspiration für viele junge Afrikanerinnen und Afrikaner ist. Besonders junge Mädchen sehen sie als Vorbild und Identifikationsfigur: Als Frau, die es trotz Männerdomäne bis nach ganz oben geschafft hat. Auch dazu hat sie eine klare Position: „Ich mag es nicht, wenn man mich darauf reduziert, dass ich eine weibliche Künstlerin bin – ich bin in erster Linie ein(e) Künstler(in) (engl.: artist), die nun mal zufällig auch noch weiblich ist. Wenn ich sehe, wie Kolleginnen von mir weniger Geld für vergleichbare Aufträge bekommen, oder ich von ähnlichen Ungerechtigkeiten erfahre, dann stehe ich immer gleich auf und versuche der Welt zu zeigen, warum wir echte Gleichberechtigung brauchen. Für mich ist das auch ein Antrieb, immer alles zu geben... dabei will ich gar keinen Konkurrenzkampf, sondern Inklusion“, so Mdee, die besonders mit Songs wie „cash madame“ und „Hawajui“ echte Gleichberechtigungshymnen für die heranwachsende Generation in Afrika abgeliefert hat. Vanessa Mdee, die nach der Schule zunächst Jura studiert hat, freut sich sehr darüber, dass sie junge Afrikanerinnen mit ihren Songs inspirieren kann: „Wir haben nämlich ein echtes Problem mit Vorbildern – mit falschen Vorbildern. Ich finde, wir müssen den kleinen Mädchen wieder mal verklickern, dass sie auch so schön sind und nicht weniger wert als irgendwelche anderen. Doch genau diese Botschaft ist abhanden gekommen, weil die Werbung und verschiedene Bereiche der Kultur etwas anderes erzählen. Ich finde, dass es sehr wichtig ist, sich diese positive Message wieder auf die Fahne zu schreiben.“ Neben ihren Erfolgen als Musikerin hat Vanessa Mdees kreativer Geist auch eine Reihe von anderen erfolgreichen Projekten auf den Weg gebracht: „Unsere Bestimmung als Mensch ist es doch, etwas für den Planeten zu tun, dem Leben zu dienen“, holt die Sängerin aus, die zugleich auch als Unternehmerin und Aktivistin viel bewegt hat. „Das kann etwas ganz Kleines sein: den Müll aufzuheben, Wasser zu sparen beim Duschen – aber etwas tun müssen wir in jedem Fall! Ich glaube, dass genau das unsere Aufgabe ist.“ Unter anderem gründete sie die Udada Foundation, eine Organisation für Mädchen in Afrika, die auf inspirierende Vortrags- bzw. Redeformate (ähnlich TED) setzt. Gemeinsam mit einer Vielzahl von Partnern, will Udada neue Räume für qualifizierte Wissensvermittlung schaffen; außerdem gelang es der Organisation bereits, mehr als 100 Schulen in Tansania und Kenia mit sauberem Strom zu versorgen. Zusammenarbeit, Kollaboration ist somit zentral – für die Aktivistin genauso wie für die Musikerin Vanessa Mdee, die immer wieder auf Kooperationen setzt, um für Frieden und Gemeinschaftlichkeit zu kämpfen. „Die Musik kann Grenzen einreißen... was brauche ich da ein Visum, um in ein anderes afrikanisches Land zu reisen?“ Dabei hat sie als eines der ersten Signings von AfroForce1, der neuen Kooperation von AirForce1 und der Universal Music Group (Universal Music Germany), ein ideales Label im Rücken, um noch ganz andere Grenzen mit ihrem Sound und ihrer Message zu überschreiten. „Wir gehen sehr viel weiter als das, was die meisten Leute wahrscheinlich von Künstlern aus Afrika erwarten würden“, sagt sie abschließend – und man spürt sofort, dass sie jetzt erst richtig loslegt. „Überall in der Welt wollen die Leute mehr neue Musik aus Afrika hören, und die Tatsache, dass wir der neueste aufstrebende Markt sind, macht die Sache sogar noch besser“, so Vanessa Mdee, die drauf und dran ist, vor ihre vielen Titel und Tätigkeitsbeschreibungen – u.a. 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